Sarah Maison veröffentlicht trotzigere neue Single "Exister"

So beginnt „Exister“, die elektrisierende neue Single der französischen Alternative-Pop-Sängerin und Songwriterin Sarah Maison — und einer der kühnsten, visceralfühlbarsten Tracks von ihrem anstehenden Debütalbum.
Hart und unerschrocken pulsiert „Exister“ mit groben Gitarren, wechselnden Rhythmen und einer traumhaften Dringlichkeit. Es entfaltet sich wie ein psychedelischer Galopp durch eine zerfallende Welt — gleichermaßen sonischer Protest und surrealistische Vision. Denken Sie an: Jodorowskys El Topo trifft auf Al Massrieens Grooves, geschärft durch die beißende Gitarrenarbeit von The Kinks.
"Wie eine Eiche in der Stadt stehe ich."

Wurzelt in Sarahs poetischer Vorstellungskraft, kanalisiert der Track die Stoizismen der Natur angesichts des Chaos. „Exister ist eine Ode an die Natur und eine Reflexion über die Absurdität des Daseins unter Neoliberalismus“, erklärt Sarah. „Wir arbeiten mehr, um mehr zu verdienen, wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen — endlose Forderungen, die uns von unserem Wesen entfernen. Währenddessen dürfen Bäume einfach sein. Niemand verurteilt sie, wenn sie im Winter kahl sind. Sie verändern sich, und wir akzeptieren es. Warum können wir das nicht?“
Aufgenommen von Steve Surmely im Studio Pipo und vollständig von Sarah selbst geschrieben, komponiert und arrangiert, setzt „Exister“ die poetische und politische Linie ihrer Debüt-Single Western Arabisant fort — eine furchtlose Fusion von Vision und Stimme.
Erleben Sie Sarah Maison live in La Boule Noire (Paris) am 17. November 2025.
Sarah Maison, "Exister":
Über
Geboren im Süden Frankreichs und jetzt in Paris ansässig, ist Sarah Maison eine singuläre Kraft in der französischen Pop-Untergrundszene. Als Absolventin der renommierten Villa Arson School of Art in Nizza erkundete sie zunächst die Abstraktion in der bildenden Kunst, bevor sie sich voll und ganz der Musik als ihrem Medium der Wahl widmete.
Mit Western Arabisant aus dem Jahr 2016 stellte sie eine einzigartige Mischung aus Folk, Electro und nordafrikanischen Einflüssen vor — verwurzelt in ihrer gemischten Herkunft (amazighische Mutter, Vater aus Cantal). Ihre Texte, sowohl poetisch als auch spielerisch, entfalten sich über üppige Klanglandschaften, die sich von minimalistischen Ansätzen zu reichen, kinematografischen Arrangements entwickelt haben.
Nach zwei kritisch hoch gelobten EPs — Sarah Maison (2018) und Soleils (2021) — und einer Reihe von fesselnden Live-Shows bereitet Maison sich nun auf ihr Debütalbum vor, das 2025 veröffentlicht werden soll. Auf der Bühne, in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Nissim Tretiakov, sind Sarahs Auftritte teilweise Konzert, teilweise Ritual — eine Balance aus Grandezza und Intimität, Humor und Herzschmerz, mit einem Stil, der ganz ihrer eigenen ist.

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